Bildung/Kultur

5. Bildung und Kultur sollen zukunftsfähig gestaltet sein

Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft jeder Stadt. St. Ingbert verfügt über ein gutes Bildungsangebot an Schulen (Gymnasien, Berufsbildungszentrum, Realschule, Gemeinschaftsschulen, Grundschulen, Freiwillige Ganztagsschule, Biosphären-VHS und Kindertagesstätten), was auf dem neuesten Stand gehalten werden muss und attraktiv für Neubürger ist. 

Bildung

Wir fordern:

Luitpoldkigweba

  • die Schaffung von weiteren qualifizierten Krippen- und Betreuungsplätzen für St. Ingbert. Nach derzeitigem Stand fehlen in den KiTAS in St. Ingbert weit über 100 Krippenplätze. Außerdem sind in der Kinderbetreuung die Randzeiten an die Bedürfnisse der Familien anzupassen. Um zu wissen, wie viele Krippenplätze noch gebraucht werden, ist ein bezahlbarer Kita-Navigator unumgänglich (evtl. interkommunale Zus.arbeit).
  • individuelle Förderung unserer Kinder. Kinder ohne ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache oder mit Sprachproblemen sollten besonders gefördert werden. Dies muss bereits im Vorschulbereich, d.h. in der Kita beginnen.

evkigakleinDen Ausbau der Kooperationen von Kitas und Grundschulen. Eine gute Ausstattung der Kitas und Grundschulen muss Priorität haben. Diese müssen mehr zusammenarbeiten, sich austauschen. Hier verweisen wir beispielshaft auf die Kooperation der katholischen Kindertagesstätte Hassel mit den Grundschulen. Wir begrüßen die Initiative der Landesregierung zur Zweisprachigkeit. Daher begrüßen wir auch ein bilinguales Angebot (französisch) als Empfehlung für alle Kitas und Grundschulen in St. Ingbert.

 

 

 

OB JUNG WAHL 2011A 017wohnortnahe Grundschulen. Es darf keine Veränderung ohne mehrheitlichen Elternwillen geben!

  • Beibehaltung der Busbegleiter für die Grundschüler. Wir unterstützen ausdrücklich die Initiative des Stadtrates. Die Busbegleiter müssten als „Schulhelfer“ geschult werden, damit sie während ihrer Wartezeiten sinnvoll in der Grundschule eingesetzt werden können.
  • Ausreichend Plätze für die städtische Freiwillige Ganztagsbetreuung. Die freiwillige städtische Einrichtung wird sehr gut angenommen und sollte erhalten bleiben.

 

 

  • webostern14Vereine in die Schule: Zahlreiche Vereine mit kulturellen und sportlichem Hintergrund engagieren sich schon heute in der „Freiwilligen Nachmittagsbetreuung“. Die Schulen profitieren vom attraktiven Angebot in St. Ingbert und die Vereine haben die Gelegenheit, Kinder und Jugendliche zu werben. Dies ist zu unterstützen.

 

 

 

  • die Entwicklung der kreiseigenen Schulen (Gemeinschaftsschulen, Berufsbildungszentrum, Gymnasien) ist mit dem Kreis abzustimmen. Dies betrifft z.B. die Sprachenfolge.

 

 

 

webfestlernzFörderung der Kooperation von Schulen und Unternehmen. Die Angebote von Frauenhofer- Institut und Festo-Bildungszentrum und der geplante Ausbau des Schülerforschungszentrums Alte Schmelz mit seiner Nähe zur Universität sollten genutzt werden.

  • zusätzliche Praktikumsplätze für Schüler, Studenten und Arbeitssuchende bei der Stadtverwaltung.

 

 

 

 

Villa Martinmehr Bildungsangebote für Erwachsene und Senioren. Neben der klassischen Schulbildung wird Erwachsenenbildung immer wichtiger. Wir unterstützen die Arbeit unserer Biosphären-VHS in ihrem Bestreben, für Erwachsene und Senioren eine breite Bildungspalette zu bieten.

 

Unsere Heimatgeschichte bietet sich dazu an. Dem Seniorenbeirat kommt hier eine besondere Bedeutung zu.

 

 

 

 

Kultur

Kultur prägt das Bild und die Außenwirkung einer Stadt. St. Ingbert bietet ein vielfältiges Kulturangebot, was sich in zahlreichen Veranstaltungen und Angeboten für die Bevölkerung und den Tourismus zeigt. Die Vielfältigkeit wird getragen durch die Stadt und mehr als 300 Vereine und Schulen, die sich im Freizeitbereich, im kulturellen, sportlichen und sozialen Bereich, ganz besonders im Bereich der Bildung, Jugendarbeit, Pflege der Kultur und Geschichte engagieren. Das sollte erhalten, und nach den Bedürfnissen der Menschen ergänzt werden.

bwsvornewebWir fordern:

eine zügige Fertigstellung des Projektes Neue Baumwollspinnerei und eine kulturelle Schwerpunktsetzung am Standort „Neue Baumwollspinnerei“. Mit dem Albert-Weisgerber-Museum, zusätzlichen attraktiven Kunstausstellungen, Theateraufführungen, Konzerten, Kinowerkstatt, junger VHS, Musikschule und Tanzschule sollen kulturelle Highlights geboten werden. Die Angebote der Schulen im Bereich Kunst, Theater und Musik sind zu integrieren. Dazu kommen private Ausstellungen.

 

 

 

webluschdbergkapelleein großes Angebot an attraktiven bezahlbaren Veranstaltungen (Jazzfestival, Chorfestival, Kleinkunst, Theater-Abo, Konzerte, Theateraufführungen der Vereine und Schulen für alle Altersstufen). St. Ingberter Gruppen sollten mehr mit einbezogen werden. Aus Kostengründen muss eine Straffung bzw. Bündelung der Angebote überdacht werden. Die Stadt muss die kostengünstigere Nutzung der Spielstätte „Alte Schmelz“ prüfen.

 

 

 

 

webfotoawEin Albert-Weisgerber-Festival. 2015 jährt sich der Todestag des großen St. Ingberter Künstlers Albert Weisgerber. Ihn wollen wir mit einem großen Weisgerber-Festival am neuen Museumsstandort „Neue Baumwollspinnerei“ ehren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  •  webbergkapelledie Erhaltung der Qualität der Musikschule. Der Unterricht muss nach den neuesten pädagogischen Erkenntnissen erteilt werden.
  • dass besonders für ältere Menschen das kulturelle Angebot verstärkt werden sollte.

Durch Fortbildung in der Biosphären-VHS, Heimatabende und Heimatpflege, durch die Heimatvereine oder Theater wäre dies möglich.

 

 

 

 

dENKMALWEBBewahrung und Pflege der Geschichte unserer Stadt, Erhaltung historischer Gebäude, ihrer Bau- und Naturdenkmäler, Denkmalschutz. Wir benötigen ein Denkmalkataster mit schützenswerten Gebäuden in unserer Stadt wie das Gebäude des alten Leibniz-Gymnasiums, die Alte Schmelz, das Höfchen in Rentrisch und der Rischbachstollen. Die Erhaltung historischer Grabmäler, Renovierung traditioneller Bauwerke in unserer Heimatstadt (Rückbau von Bausünden der Vergangenheit) sind uns wichtig. Besonders die Heimat- und Verkehrsvereine sind hierbei zu unterstützen. Die Investorensuche für Altgebäude könnte initiiert werden.

 

 

 

 

friedhofein Umdenken in der Friedhofsgestaltung. Es müssen in allen Stadtteilen Urnengräber, Urnenstelen oder Rasengräber angeboten werden, entsprechend den Beschlüssen der Ortsräte. Anonyme Bestattungen können nur die absolute Ausnahme sein.

 

 

 

 

 

 

carinadokudie Förderung des Ehrenamtes und der Vereine. Ehrenamtliches Engagement ist das Herzstück unseres kulturellen, sozialen und sportlichen Lebens. Wir unterstützen ehrenamtlich Engagierte. Gerade ältere Menschen sind auf das ehrenamtliche Engagement angewiesen, leisten aber auch Enormes als ehrenamtlich Tätige. Vereine genießen bei der Nutzung von städtischen Anlagen Vorfahrt vor kommerziellen Betreibern. Eine Medaille als Auszeichnung bietet sich an.

 

 

 

Das packen wir zuerst an: Die Einrichtung des Denkmalkatasters nach Vorschlägen aus der Bevölkerung.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.