Neujahrsempfang der CDU Hassel

Beim Neujahrsempfang der CDU Hassel in der gut gefüllten AWO-Begegnungsstätte konnte Vorsitzender Michael Rinck viele Hasseler Vereinsvorsitzende, darunter auch einige neue, ebenso neue junge CDU-Mitglieder begrüßen. Außerdem waren die Bürgermeisterin Nadine Müller, der Hasseler Ortsvorsteher Markus Hauck und sein Stellvertreter Andreas Abel, CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Frank Breinig, Stadtverbandsvorsitzender Pascal Rambaud, der Vorsitzende der CDU St. Ingbert-Mitte, Frank Luxenburger, gekommen.

Den guten Zuspruch führte er auf das Wahljahr 2019 zurück. Am 26. Mai würden nicht nur Ortsräte, Stadträte, Kreistagsmitglieder und Europa-Abgeordnete gewählt, sondern auch der Oberbürgermeister, diesmal für zehn Jahre. Hier konnte er den CDU-Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters, Finanzstaatssekretär Ulli Meyer, willkommen heißen, der für Hassel und die Hasseler viel Lob im Gepäck hatte.
Der St. Ingberter Stadtteil sei attraktiv, gute Freizeitveranstaltungen wie das Grombeerebrode, ein funktionierender Ortskern, eine gute Infrastruktur seien vorhanden. “In Hassel lässt es sich gut leben und wohnen, auch für junge Familien wird viel geboten: moderne Spielplätze, Bildung und Betreuung in Kitas, Grundschule und freiwilliger Ganztagsbetreuung, es gebe ein gut funktionierendes Vereinsleben. Vereine sind der Kitt, der zusammenhält.“

Seine Heimatstadt St. Ingbert, und damit meint er ausdrücklich auch die Stadtteile, lägen ihm am Herzen, „Man kann eine Stadt nur besser machen, wenn man sich engagiert und wenn man miteinander redet. Ich will mit Demut, aber auch Fleiß und Ehrgeiz, mit ganzer Kraft und ganzem Herzen anpacken für St. Ingbert, damit es vorangeht.“  Der Grundsatz „Gemeinsam Zukunft schaffen“ werde seine Arbeit prägen. Er wolle auf alle Parteien und die Bürger zugehen, Ansprechpartner für alle sein. „Natürlich gibt es unterschiedliche Meinungen, aber man muss nach sachlichen Grundlagen entscheiden, dann wird man eine Lösung finden, mit der sich alle identifizieren können.“  So nannte er als Beispiel, die Bebauung der Pfuhlwiese bzw. die an der Südschule und die am alten Friedhof.

Zum Thema „Baumwollspinnerei“ brauche man eine Lösung, die das Projekt voranbringe. Verschiedene „Baustellen“ müssten angegangen werden, man könne den Bürgern der betreffenden Wohnviertel nicht zumuten, den Abbruch abbruchreifer Gebäude wie die Tischtennis- oder TG-Halle weiter zu verzögern. Bei Thume’s Eck blicke man schon lange auf einen Bauzaun, eine Bauruine im Hauptverkehrsbereich St. Ingberts. Zukunftsfähige Gewerbegebiete müssten rechtzeitig geschaffen werden, Fördermittel müssten genutzt, die Nähe des geplanten Sicherheitszentrums an der Uni sei für Gründerzentren in St. Ingbert eine Chance.

Er sparte nicht mit Lob für die Vereine, diese seien der Kitt, der zusammenhalte. Im Bereich der städtebaulichen Entwicklung, auch der Stadtteile, ging er auf Häuserleerstände ein, es müsse ein attraktiver Ortskern auch in den Stadtteilen erhalten bleiben, damit der Ort lebenswert bleibt.   In der anschließenden Fragerunde für Bürger spielte die Wohnqualität in älteren Vierteln, ein fehlendes Heimatmuseum in St. Ingbert und das Verkehrsproblem, die vielen parkenden Autos, die Geschwindigkeit eine Rolle, für St. Ingbert wurde die „Nordumgehung“ ausgepackt.“ Meyer vertritt in der Stadtplanung den Grundsatz „Verkehrsberuhigung in einer Straße, in einem Gebiet dürfe nicht zu Lasten anderer Straßen gehen.“

Ortsvorsteher Markus Hauck musste sich angesichts des großen Fragenkataloges der Bürger kurz fassen und zog ein positives Fazit für 2018. Hassel sei ein attraktiver Standort; der Landmarkt (Kuckucksmarkt) habe sich etabliert, ein Teil des Friedhofs werde bald zum Park. Das Dauerthema „Begrünung der Schulstraße“ sei gelöst, auf dem Marktplatz gehe es mit dem Fällen der Birken und Schaffung eines neuen Buswartehäuschens weiter. Die Renovierung des Sportheims sei abgeschlossen, die Integration der noch in Hassel lebenden neun Flüchtlinge sei geglückt. „Offen sind noch der Bau eines neuen Grills auf dem Freizeitgelände Fröschenpfuhl sowie der dort noch fehlende neue Toilettenwagen wie auch die Installierung der neuen Beleuchtung in der alten Schulturnhalle“, so Hauck. Die entsprechenden Bestellungen bzw. Aufträge seien erteilt.

 

 

Mit dem für Hassel aufgestellten Doppelhaushalt 2019/20 ist man mehr als zufrieden: Schon allein 600.000 Euro seien für die Sanierung der Heizungs- und Lüftungsanlage in der Eisenberghalle vorgesehen. Im Rathaus werde es WLAN geben. Die Kita Herz Jesu werde im Februar abgerissen, um dem größeren Neubau Platz zu machen, auch in der evangelischen Kita werde es mehr Krippen- und Kitaplätze geben, die Hasseler Grundschule sei gut aufgestellt und gesichert, für die freiwillige Ganztagsbetreuung werde es mehr Gelder geben, die Zuwendungen für Spielplätze seien erhöht worden, auch der Zugang zum Spielplatz auf der Heide werde behindertenfreundlicher gestaltet. Neue Urnenstelen würden angeschafft, und die Feuerwehr erhalte eine „Brandfrüherkennungsanlage“. Hauck lobte das Vereinsleben, lediglich im Bereich Arbeitsgemeinschaft der Vereine wünsche er sich mehr Engagement. Nur der Breitbandausbau, der von Telekom für Herbst 2018 versprochen wurde, lasse auf sich warten. Wie überall gäbe es Probleme mit parkenden Autos, und erhöhter Geschwindigkeit.

 

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